Die Ideenwerkstätten

Was bisher geschah…

Um ein Planspiel zu erstellen, braucht es vor allem Experten. Keine Professoren, oder sonstiges, sondern Menschen, die in direktem Zusammenhang mit der deutschen Minderheit stehen und bereit sind ihre Erfahrungen und Informationen zu teilen. Genau das ist im Rahmen der Ideenwerkstätten (Dez. 2013 und März 2014) geschehen.

Angeleitet wurden die Teilnehmer durch die Referenten Alexander Burka aus Wien und Holger-Michael Arndt aus Düsseldorf vom CIVIC-Institut für internationale Bildung. Beide blicken auf mehrere Jahre Planspielerfahrung mit deutschen Minderheiten in Polen und Tschechien zurück. Um ein Planspiel für Rumänien erstellen zu können waren die sogenannten Ideenwerkstätten notwendig. Hier wurden in einem gemeinsamen Prozess mit Vertretern der deutschen Minderheit, deutschsprachigen Rumänen und in Rumänien lebenden Deutschen Informationen gesammelt und analysiert.

Während in der ersten Auflage der Ideenwerkstatt (Dez. 2013) noch viel über die eigene Identität diskutiert wurde, machten sich die Teilnehmer im März an die Aufgabe, Organisationen, Institutionen und Akteure in Rumänien, die das Leben der deutschen Minderheit beeinflussen zu filtern und zu schauen in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Auf dieser Basis haben die Teilnehmer erste Skizzen für Charaktere geschaffen, die nun im eigentlichen Planspiel ihren Auftritt haben werden.

Die Referenten vom CIVIC-Institut für internationale Bildung haben anschließend alle gesammelten Informationen in ein Szenario einfließen lassen, das nun als das Planspiel zur Zukunft der deutschen Minderheit in Rumänien seinen ersten Auftritt haben wird.