Planspiel

Ablauf eines Planspiels

Ein Planspiel unterteilt sich in vier Phasen:

a) Vorbereitung
b) Einführung und Rollenvergabe
c) Simulation – und Verhandlungsphase
d) Auswertung

Die Teilnehmenden erhalten zu Beginn ein fiktives Szenario, das nah an reale Gegebenheiten angelehnt ist. Zusätzlich erhält jeder eine eigene Rolle, die er im Verlauf des Spiels einnehmen muss. WICHTIG: Man spielt eine Rolle und nicht sich selbst!

Das Szenario beinhaltet die Konfrontation mit einer Problemsituation, die vor allem die deutsche Minderheit in Rumänien betrifft und an der mehrere Personen in verschiedenen Rollen beteiligt sind.

 Das eigentliche Spiel findet in der Simulations- und Verhandlungsphase statt.

Zu Beginn werden Informationen gesammelt. Es bilden sich Gruppen, die das gleiche Ziel verfolgen und gemeinsam nach Lösungen für die Problemsituation suchen. Je nach Rolle werden ganz verschiedene Ziele verfolgt.

Strategien entwickeln: Unter Einhaltung der Rolle erarbeiten die Gruppen Strategien zur Lösung des Problems. Trotz unterschiedlicher Interessen wird versucht nach Kompromissen zu suchen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind, oder in dem die mit den Rollen gegebenen Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse ausgespielt werden.

Die Spielphase wird ausgewertet. Was sind die Ergebnisse, wie war der Spielverlauf und wie konnten die ausgedachten Strategien angewendet werden?

Zum Schluss werden die Ergebnisse des Spiels mit der Realität verglichen.